Neues aus der Promovierenden-Initiative – Frühjahrstreffen in Berlin (6. und 7. März)

Am 6. und 7. März fand das erste Treffen der Promovierenden-Initiative (PI) im Jahr
2017 statt. In den Räumlichkeiten des IRI THESys an der FU Berlin haben sich 20
VertreterInnen aus den 12 BMBF-Förderwerken zusammengefunden, um über die
Anliegen der PromotionstipendiatInnen zu diskutieren und zu beraten. Ausgerichtet
wurde das Treffen von den VertreterInnen der Hans-Böckler-Stiftung.
Aktuelle Themen
Im Plenum und in Arbeitsgruppen verhandelte die PI aktuelle Themen und auch
Dauerbrenner, wie z.B. die Krankversicherungssituation von
PromotionstipendiatInnen, die Situation von PromotionstipendiatInnen mit Kind,
Open Access Publikationen, der Pflege von Angehörigen während der Promotion, der
Rentenversicherung, und vieles mehr.
Es wird auch aktuell an weiteren Leitfäden gearbeitet, die Ihr dann auf der
Homepage finden oder bei der PI anfragen könnt. Der neueste Leitfaden beschäftigt
sich mit der Abschlussfinanzierung für PromotionstipendiatInnen.
Nächstes Treffen
Das nächste Treffen der PI findet vom 31. Juli bis 2. August in Bonn bei der
Studienstiftung des Deutschen Volkes statt. Nach einigen Jahren wird die PI wieder
durch alle 13 Förderwerke vertreten sein. Die PI freut sich bereits, Euch hiervon im
Anschluss zu berichten.

Neues aus den AGs und eine neue AG – Sitzung der PI am 18. Und 19. März 2013

Die Vertretung der Promovierenden in den BMBF-Förderwerken kam vom 18. bis 19. März in der DGB-Bundesverwaltung in Berlin zusammen. Nach einem Vortrag von DGB-Referentin Sonia Bolenius widmete sich das Gremium Berichten aus den PI-internen Arbeitsgemeinschaften.
Themen
Erörterte Themen waren u.a. die Informierung der StipendiatInnen über den Krankenkassenbeitrag, eine ehrlichere Praxis bei der Erstellung von Dissertationszeitplänen und die Sichtbarkeit von Promovierenden in Hochschulgremien. Zum Thema “soziale Gerechtigkeit” ist eine neue AG gegründet worden.
Nächstes Treffen
Nachdem bei der März-Sitzung die Hans-Böckler-Stiftung als Gastgeberin fungierte, wird die kommende Sitzung von der Friedrich-Naumann-Stiftung ausgerichtet. Dieses Treffen findet im Juli in Portdam statt.

Treffen der Promovierendeninitiative bei der FES (5.-6.November 2012, Berlin)

Das zweitägige Treffen wurde diesmal von den Graduiertenvertreterinnen der
Friedrich-Ebert-Stiftung und dem FES PI-Team organisiert und fand am 5. und
6. November in den Räumen der FES in Berlin statt. Zu Gast
waren eine Vertreterin des BMBF, mit der u.a. die geringe Höhe der
Forschungskostenpauschale thematisiert wurde, sowie Vertreter der
Gewerkschaften ver.di und GEW, mit denen mögliche politische Kooperationen zu
Themen wie dem Doktorandenstatus und der Sozialversicherungsproblematik
diskutiert wurden. Es ist u.a. geplant die Gespräche mit dem BMBF weiterzuführen.

Sitzung der PI am 26./27.3.2012

Am 26. und 27. März tagte die Promovierenden-Initiative in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin. An der Sitzung nahmen insgesamt 18 VertreterInnen der Begabtenförderwerke teil. Wesentliche Punkte der Tagesordnung waren:

  • die Familienfreundlichkeit der Begabtenförderung
  • die Möglichkeiten zur Krankenversicherung für PromotionsstipendiatInnen
  • die Forderung eines eigenständigen Promovierendenstatus an den Universitäten

Zur weiteren Erörterung der Familienfreundlichkeit der Begabtenförderung wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Sie strebt eine Bestandsaufnahme der BMBF und AA Richtlinien diesbezüglich an und wird die Auslegungen dieser Richtlinien in den jeweiligen Werken analysieren. Zudem werden Vorschläge zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit gegeben.

Die Promovierenden-Initiative strebt eine einheitliche und angemessene Regelung der Krankenversicherungstarife für Promotionsstipendiaten an. Hierzu wird eine Petition und ein Positionspapier vorbereitet.

Die Forderung eines einheitlichen und alle Promovierende einschließenden Status an den Universitäten und vor der Landesgesetzgebung besteht bereits seit mindestens 16 Jahren (1996 durch die HRK gefordert, siehe hier). Dennoch ist bis heute keine Regelung gefunden, was erhebliche Auswirkungen auf die Gruppe der Promovierenden hat. Unter anderem ist die demokratische Mitbestimmung nicht gewährleistet, eine statistische Bewertung der Promotionsphase nicht möglich und die Vernetzung der Promovierenden untereinander erschwert. Die Promovierenden-Initiative hat auf ihrer Sitzung erneut ein Positionspapier verabschiedet (download hier). Die Forderungen in diesem Papier sollen durch einen offenen Brief und in Gesprächen mit Landesregierungen und den Universitäten durchgesetzt werden.