Sitzung der PI am 26./27.3.2012

Am 26. und 27. März tagte die Promovierenden-Initiative in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin. An der Sitzung nahmen insgesamt 18 VertreterInnen der Begabtenförderwerke teil. Wesentliche Punkte der Tagesordnung waren:

  • die Familienfreundlichkeit der Begabtenförderung
  • die Möglichkeiten zur Krankenversicherung für PromotionsstipendiatInnen
  • die Forderung eines eigenständigen Promovierendenstatus an den Universitäten

Zur weiteren Erörterung der Familienfreundlichkeit der Begabtenförderung wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Sie strebt eine Bestandsaufnahme der BMBF und AA Richtlinien diesbezüglich an und wird die Auslegungen dieser Richtlinien in den jeweiligen Werken analysieren. Zudem werden Vorschläge zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit gegeben.

Die Promovierenden-Initiative strebt eine einheitliche und angemessene Regelung der Krankenversicherungstarife für Promotionsstipendiaten an. Hierzu wird eine Petition und ein Positionspapier vorbereitet.

Die Forderung eines einheitlichen und alle Promovierende einschließenden Status an den Universitäten und vor der Landesgesetzgebung besteht bereits seit mindestens 16 Jahren (1996 durch die HRK gefordert, siehe hier). Dennoch ist bis heute keine Regelung gefunden, was erhebliche Auswirkungen auf die Gruppe der Promovierenden hat. Unter anderem ist die demokratische Mitbestimmung nicht gewährleistet, eine statistische Bewertung der Promotionsphase nicht möglich und die Vernetzung der Promovierenden untereinander erschwert. Die Promovierenden-Initiative hat auf ihrer Sitzung erneut ein Positionspapier verabschiedet (download hier). Die Forderungen in diesem Papier sollen durch einen offenen Brief und in Gesprächen mit Landesregierungen und den Universitäten durchgesetzt werden.

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